Portrait Of A Dog by Mark Zubrovich

I.V. Nuss ist eine echte Person. Ihre Familie hat den größten Teil ihres Lebens an einem der größten und schönsten Atomkraftwerke Russlands gelebt. Sie wurde vielfach ausgezeichnet wie mit den Stipendien des Berliner Senats, des Deutschen Literaturfonds, des KÜNSTLERHAUS EDENKOBENS oder beim open mike. Ihr erster Roman »Die Realität kommt« erschien 2022 bei Diaphanes, im Herbst 2025 folgt ihr zweites Buch.

Sie ist schon überall aufgetaucht. Das alles hier aufzulisten wäre mühselig. Bei irgendwelchen Preisen und Literaturprojekten und Anthologien und Lesungen und Büchern und Werkstätten und Collabs und in News und Schlafzimmern und Erinnerungen. Sie ist extrem involviert in der Furry Community, also den Menschen, die das Tierwerden wirklich ernst nehmen. Manchmal findet man sie auf einem Parkplatz verlottert rauchend stehen und wenn man ihr dann ein Gespräch oder ein Snickers-Riegel anbietet, könntet ihr beste Freunde werden. Lasst euch nicht von ihrem Bellen abschrecken, sie kann gar nicht beißen. Sie wäre so gern ein Star. Der bekannteste Hund der Welt so wie Balto oder Laika oder Lady mit Tramp oder dem Hund aus The Thing. Sie ist normal und alle können das bestätigen.

  • I.V. Nuss gelingt es (…), in ihrem Roman vom Scheitern einer voll digitalisierten kapitalistischen Welt zu erzählen, ohne in einen technophoben und kulturpessimistischen Duktus abzudriften.

    – FAZ

  • [ … Dürfte] definitiv zum Besten gehören, was die deutschsprachige Science-Fiction derzeit zu bieten hat.

    – nd

  • I.V. Nuss [zeigt] ihrer Leserschaft in ihrem ersten Roman, was Fabulierkunst ist. ›Die Realität kommt‹ ist durchgeknallt, überfordert seine Leser*innen und platzt vor skurriler Fantasie.

    – rbb Inforadio

  • [D]ie Überstimulation ist bei Nuss Programm. Am besten, man lässt sich einfach treiben durch dieses mal nachdenklich-melancholische, mal trashig-absurde Gebilde, angesiedelt irgendwo zwischen Computerspiel, surrealer Traumprosa, Fanfiction und philosophischem Essay.

    – Anja Kümmel, Tagesspiegel

  • So viel World Building und Wirklichkeits-verzerrung auf so wenig Raum, wie I.V. Nuss das macht, ich versteh es einfach nicht ̄\_(ツ)_/ ̄ 


    – Juan S. Guse


  • Grenzen- und Haltlosigkeit herrschen in jedem Zipfel des Romans. Wer diesem Horror standhält, wird mit einer immensen Lust am Fabulieren und einer grotesken Komik belohnt, die nicht nur das Hirn des Lesers auf Hochtouren bringen, sondern eine Utopie streifen, in der jede Realität fragil ist.

    – Jungle World

IVY V. Nuss

1994-2054